Homepage 360-Grad-Beurteilung360-Grad-Beurteilung der Teamfähigkeit
(Das "Gespür" für die "richtige" Führung von Teams sichtbar machen)

 

Teamgeist und Teamfähigkeit im 360-Grad-FeedbackMit der 360-Grad-Beurteilung das Team optimal zusammensetzen und den Teamgeist fördern.

 

Ein Team kann nur dann überzeugende Leistungen bringen, wenn jedes Mitglied die Stärken einbringt, die zu den Stärken und Aufgaben der andern Mitglieder passen. So wird eine Fußballmannschaft mit 11 Stürmern niemals die gleiche Leistung erzielen wie ein Team, in dem jeder Spieler seine spezifische Aufgabe übernimmt, die auch seiner Stärke entspricht  (Torwart, Stürmer, Verteidiger etc.). In der Praxis werden Teams sehr häufig nur nach fachlichen oder sachlichen Gesichtspunkten zusammengestellt.

 

Wie steht es aber mit Stärken und Schwächen in Bezug auf die spezifischen Aufgaben (Rollen)? Eine Erfahrungsregel besagt, dass die meisten Teams nicht an der sachlichen Aufgabe scheitern, sondern am Verhalten einiger Mitglieder, das mit den anderen nicht "kompatibel" ist. Daher ist es notwendig vorher zu klären, wie gut eine Person von seinem typischen Verhalten her in das Team passen wird. Als Entscheidungshilfe kann man eine Einschätzung der Verhaltensgewohnheiten und der spezifischen Beiträge zum Teamerfolg mit einer 360-Grad-Beurteilung durchführen. Erfolgreiche Trainer oder Führungskräfte entwickeln aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung ein "Gespür" dafür, wie ein Team zusammengesetzt und geführt werden muss. Das nennen wir "Teamfähigkeit" (und nicht das oberflächliche Harmoniestreben).

 

Falls eine Zusammenstellung eines Teams nach rein fachlichen Kriterien nicht vermeidbar sein sollte, ist es dennoch sinnvoll, dass jedes Teammitglied seine typische Rolle kennt, um Ursachen für Spannungen oder Fehlentscheidungen frühzeitig zu erkennen. Noch besser ist es, wenn einzelne Teammitglieder so viel Flexibilität haben, auch andere (komplementäre) Rollen zu übernehmen. In einem "idealen" (leistungsstarken) Team müssen vier Grundfunktionen (Rollen) erfüllt sein. Dazu gehört (1.) die Veränderung/Anregung, (2.) der Zusammenhalt (Stabilisierung/Erhaltung) und (3.) die ergebnisorientierte Gestaltung und Umsetzung der Ziele. Diese Person muss vor allem über Umsetzungskompetenzen (Link) verfügen, wenn die Arbeit erfolgreich sein soll. Jede dieser Rollen hat eine personen- und sachbezogene Ausprägung. Hinzu kommt der Kritiker (4.). Er hat sich auf das frühzeitige Erkennen und Bewerten von Lösungen, Verhaltensweisen und Entscheidungen spezialisiert. Er muss den Mut haben, sich unbeliebt zu machen, weil er die wichtige Aufgabe hat, Konsequenzen aus Veränderungen aus dem Umfeld für das Team zu "übersetzen". Jede dieser Rollen wird in unserem Testverfahren wiederum durch acht konkrete Verhaltensbeschreibungen operationalisiert. Dieses Konzept hat die NASA entwickelt; es wird auch in der Pilotenausbildung eingesetzt.

 

Ein validierter Test hilft den Teammitgliedern einzuschätzen, welche Rollen doppelt oder gar dreifach oder gar nicht besetzt sind. Unausgewogene Besetzungen der Rollen (Aufgaben) führen in der Regel zu Konflikten und behindern den Fortschritt des Teams. Dies ist eine anderer Blickwinkel für das Phänomen Teamfähigkeit und Teamgeist. Der von uns entwickelte Test beruht auf dem Konzept der Transformationalen Führung und soll als Entscheidungshilfe bei der Zusammenstellung und Führung von Teams dienen. Dabei bringt die 360-Grad-Beurteilung eine größere Objektivität in die Diagnose des Teamverhaltens, indem das Selbstbild mit dem Fremdbild der Führungskraft und der Teammitglieder verglichen wird. Siehe dazu die folgende Grafik; sie zeigt zwar sieben Team-Rollen; entscheidend für den Erfolg sind jedoch nur vier. Mit der Zeit entwickelt der Team-Leiter ein "Gespür" dafür, welche es sind und lernt, was zu tun ist, wenn die Zusammensetzung nicht "optimal" ist. Das nennen wir die "eigentliche" Teamfähigkeit. Den Test der Teamfähigkeit können Sie unter dem nachfolgenden Link ausprobieren: Test der Teamfähigkeit

360-Grad-Beurteilung der Teamfähigkeit 

Abb. 5: Beurteilung der Teamfähigkeit als Entscheidungshilfe für Teamleiter

Wichtig: Nur 4 Rollen sind wirklich relevant!

 

 

 

Der Test der Teamfähigkeit zeigt das Selbstbild. In der 360-Grad-Beurteilung kommt das Fremdbild hinzu. Dadurch - und durch die Fokussierung auf die vier relevanten Team-Rollen - erzielt man eine außerordentlich zuverlässige Vorhersage der Effizienz und der Leistungsfähigkeit der Teamarbeit. Wenn zum Beispiel die Person mit Umsetzungskompetenz fehlt, ist der Erfolg fraglich noch bevor das Team die Arbeit aufgenommen hat.